Bilder optimal für Ihre Website erstellen

Bei der Gestaltung Ihrer Website ihnen alle Möglichkeiten offen, aber wie sieht es da mit dem Thema Bilder aus? Wenn Sie Bilder auf Ihrer Website miteinbinden möchten, müssen Sie darauf achten, dass die Bilder ein webtaugliches Format besitzen. Sie bieten so Ihren potenziellen Kunden auch einen Einblick auf Ihre Kurse und worauf sie sich einstellen könnten. Ein Bild erhöht auch die Chance in den Suchergebnissen zu erscheinen.


Für das Einbinden der Bilder haben wir darum folgende Empfehlung:

Dateiformat

Bilddateiformate gibt es sehr viele - von älteren GIF- oder BMP-Formaten bis hin zu neuen Formaten wie SVG. Wir empfehlen Ihnen die Formate JPG und PNG zu nutzen. JPG-Bilder sind einfache Bilder. Bei PNG-Bildern besteht hingegen die Möglichkeit, transparente Bereiche zu definieren. Transparenz bedeutet, dass Bereiche des Bildes so definiert sind, dass die Farben des Hintergrunds übernommen werden. 

Bildgröße

Die Bilder sollten nur in der Größe auf den Server hochgeladen werden, in dem sie auf der Webseite auch wirklich dargestellt werden. Es ist nicht sinnvoll, ein Bild in voller Größe zu hinterlegen, das dann beim Laden der Webseite an Bildqualität reduziert werden muss. Im Gegenteil, es schadet, da es die Ladedauer nur verlängert.

Beispiel:

Dieses Bild mit 1920x1280 Pixel würde als Hintergrundbild für Bildschirme immer noch gut aussehen. Es ist aber hier nur als kleines Bild auf der Website zu sehen. Eine Größe von ca. 517 x 345 Pixel wäre hier auch völlig ausreichend.


Dateigröße

Wenn Sie wie oben die Bildgröße angepasst haben, haben Sie schon viel getan, um die Dateigröße zu verkleinern. Ein Bild mit einer Größe im dreistelligen Kilobyte-Bereich wäre noch annehmbar. Die Dateigröße sollte aber nicht 1 MB überschreiten. Optimal wäre ein Bild im zweistelligen Kilobyte-Bereich. Um an dieser Stelle noch mehr zu optimieren, müssen Sie aber noch weitere Werte im Blick haben:

  • In der Druckgröße wird die Pixel Information auch noch mal gespeichert. Diese sollte auch möglichst klein bleiben.
  • Die Auflösung ist die Bildtiefe. Je höher die Auflösung ist, desto schärfer sind die Bilder. In der Regel sind beim Drucken von Bildern 300 PPI von entscheidender Bedeutung. Im digitalen Bereich reichen da aber auch 72 PPI aus.
  • Was hier nicht zu sehen ist, dass in Bilddateien auch Information wie Farbprofil, Farbpaletten, Ursprung der Bilder usw. gespeichert werden. Diese Information lassen sich allerdings nur mit bestimmten Profitools optimieren.

 

Hier sehen Sie, was nach dem Ändern aus dem Bild wurde. Das Bild hat die optimale Größe und sieht immer noch gut aus.


Wenn Sie Ihren Webauftritt noch weiter optimieren wollen - Stichwort SEO-Optimierung!

Suchmaschinen schauen nicht nur auf das Bild und deren Größe. Sie entnehmen auch dem Dateinamen und dem Alternativtext weitere Information. Darum sollten Sie dem Bild einen möglichst zum Inhalt Ihres Artikels passenden Namen und Alternativtext geben.
In unserem Beispiel wäre eine optimale Benennung:



Ich hoffe, wir konnten Ihnen zu einem guten Einstieg in die Thematik verhelfen und etwas zu Ihrem sicherlich gelungenen Webauftritt beitragen.

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